ich habe wirklich lange überlegt, ob ich diesen Post veröffentliche, aber ich möchte euch gerne an meinem Leben teilhaben lassen. Ich weiß nicht, ob einige es von euch auf Facebook mitbekommen haben, aber in meinem Leben hat sich so einiges geändert.
Wo fange ich nur am besten an?! Mir geht es bereits jahrelang psychisch ziemlich schlecht und ich war auch immer in Behandlung bei einer Kinder- und Jugendpsychologin, allerdings bin ich ja im Mai letzten Jahres 18 geworden und dann war ich halt nicht mehr bei ihr in Behandlung.
Ich hätte mir eine andere Psychologin suchen können bzw. müssen, aber ich hatte viel privat um die Ohren und war auch zu sehr auf meine vorherige Psychologin fixiert.
Von Mai an ging es mir wirklich von Woche zu Woche schlechter und es fiel mir immer schwerer zur Schule zu gehen, weil ich da das Gefühl hatte mich verstellen zu müssen und Angst hatte wegen meiner Depressionen in eine Schublade gesteckt zu werden.
Ich wurde immer häufiger krank und habe teilweise tagelang in der Schule gefehlt, weil ich mich nicht in der Lage gefühlt habe auch nur wenige Stunden dort zu verbringen.
Ich habe immer mehr geweint und habe Schlafprobleme bekommen, sodass ich teilweise 48h am Stück wach war. Ich hatte Angst alleine zu bleiben und habe meine Zeit am liebsten nur noch mit meiner Familie verbracht. Ich habe mich einsam gefühlt und wusste manchmal wirklich nicht mehr weiter.
Gerade zu der Zeit habe ich gelernt, wie man anderen vorspielt, dass man glücklich ist und, dass mit einem alles in Ordnung ist, aber irgendwann hatte ich nicht mehr die Kraft mich zu verstellen.
Im November letzten Jahres habe ich mich dann endlich dazu entschieden, dass es so nicht weiter gehen kann, weil ich mit meinem Leben, wie es zu der Zeit war vollkommen unzufrieden war und mich noch nicht mal daran erinnern konnte, wann ich das letzte Mal aufrichtig glücklich war, ohne es den anderen nur vorzuspielen.
Letztendlich wurde mir eine ganz tolle Psychologin empfohlen, die mir unglaublich geholfen hat. Sie hat mir gezeigt, dass mein Leben nicht ausweglos ist, nur weil ich die Schule abgebrochen habe, denn genau das habe ich getan. Ich habe die Schule abgebrochen bzw. habe ich mich an meiner Schule abgemeldet. Durch meine Psychologin habe ich gelernt wieder Spaß am Leben zu haben und ich habe meine Schlafprobleme und Angstzustände überwunden.
Ich warte momentan auf die Anmeldeunterlagen für ein Berufsgymnasium, wo ich dann mein Abitur nachholen werde und am 01. April geht es für mich nach Spanien zu meiner Familie, wo ich einen Monat bleiben werde. In dieser Zeit werde ich keine Therapie haben.
Ich bin mit meinem Leben, wie es jetzt ist sehr zufrieden und bin froh, dass ich mir Hilfe geholt habe. Ich weiß, dass ich alles wieder auf die Reihe bekommen werde und kann euch wirklich nur sagen, dass ihr euch nicht in eine Schublade stecken lassen solltet, nur weil ihr die Schule oder die Ausbildung geschmissen habt, denn die Leute können immer nur vor eure Stirn gucken und wissen nicht, welche Beweggründe dahinter stecken.
Ich habe mich dazu entschieden meinen Hausarzt aufzusuchen und ich habe ihm alles erzählt. Ich habe ihm erzählt, dass ich mich leer, einsam und verlassen fühle. Dass ich den ganzen Tag nur weinen könnte und nicht zur Schule gehen kann. Ich habe ihm erzählt, dass ich unglücklich bin und keine wahre Freude mehr empfinden kann. Und ich habe ihm erzählt, dass ich Hilfe brauche.
Und mein Arzt hat mir genau die Hilfe gegeben, die ich so dringend gebraucht habe. Ich habe mich in einer Psychatrie vorgestellt, dort aber gemerkt, dass das nicht der richtige Weg für mich ist, weil ich meine Familie und vor allem meine Freunde um mich herum brauche.
Dennoch bin ich noch lange nicht am Ende meiner Therapie. Es gibt immer wieder Momente, in denen ich das Gefühl habe zusammenzubrechen, aber ich weiß inzwischen wie ich damit umgehen muss.
Durch meine Abmeldung an meiner Schule wurde mir eine so große Last von den Schultern genommen. Ich möchte hier niemandem sagen, dass das der richtige Weg ist, aber es war nun mal mein richtiger Weg, denn so hatte ich die Möglichkeit wieder glücklich zu sein und zu lernen mit meinen Depressionen umzugehen.
Ich warte momentan auf die Anmeldeunterlagen für ein Berufsgymnasium, wo ich dann mein Abitur nachholen werde und am 01. April geht es für mich nach Spanien zu meiner Familie, wo ich einen Monat bleiben werde. In dieser Zeit werde ich keine Therapie haben.
Ich bin mit meinem Leben, wie es jetzt ist sehr zufrieden und bin froh, dass ich mir Hilfe geholt habe. Ich weiß, dass ich alles wieder auf die Reihe bekommen werde und kann euch wirklich nur sagen, dass ihr euch nicht in eine Schublade stecken lassen solltet, nur weil ihr die Schule oder die Ausbildung geschmissen habt, denn die Leute können immer nur vor eure Stirn gucken und wissen nicht, welche Beweggründe dahinter stecken.





Ich finde es ganz toll und mutig, dass du diesen Post geschrieben hast und wünsche dir weiterhin alles alles Liebe und Gute <3
AntwortenLöschenIch hoffe, dass es weiterhin aufwärts geht für dich und du wieder komplett zu dir selbst findest und ein glückliches Leben führen kannst.
Deine Entscheidung die Schule zu unterbrechen kann ich verstehen. Es hätte nichts gebracht dich weiter zu quälen. Und so hast du nun neuen Mut um von vorn zu beginnen :)
Fühl dich gedrückt und viel Spaß bei deiner Familie :)
LG
Anika
Hallo Anika,
Löschendanke für deine lieben und aufmuternden Worte :) <3
Schade, dass nicht alle das mit der Schule so wie du sehen. Ich habe mir auch oft anhören müssen, dass ich wegen so einer "Lapalie" meine Zukunft weggeschmissen habe. Für mich gab es aber zu der Zeit keine Zukunft bzw. habe ich sie nicht gesehen.
Ich finde es schade, dass man als depressiver Mensch gleich als faul abgestempelt wird, aber sowas kommt nur von Menschen, die sowas noch nie am eigenen Leibe erfahren haben.
Danke :) Den werde ich haben ♥
Alles Liebe,
Marcia ♥
Freue mich zu lesen dass du die Kurve gekriegt hast - es gibt halt immer eine Lösung! :)
AntwortenLöschenEin Schulabbruch ist sicher nichts schönes aber hat schon vielen in deiner Situation geholfen - so schön, dass du das mit uns teilst! Ich glaube so kannst du einigen helfen.
Und wie man sieht hast du nicht viel verpasst & holst das jetzt nach :-*
Ja, nichts ist ausweglos, auch wenn man das so oft denkt :)
LöschenFür mich war es einfach die beste Lösung und ich bin wirklich froh, dass ich das gemacht habe. Ich habe aber auch schon von einigen anderen, die in der Situation waren, gehört, dass ihnen genau das Gleich geholfen hat.
Ich habe heute von so vielen Nachrichten bekommen, dass sie mich für meinen Mut und meine Offenheit bewundern und, dass sie selbst in der gleichen Situation sind, sich aber nicht trauen zum Arzt zu gehen oder zuzugeben, dass sie psychische Probleme haben.
Ich habe versucht allen Mut zuzusprechen und einige meinten, dass ich ihnen damit sehr weitergeholfen habe. Ich finde man sollte viel mehr über so was sprechen, damit die Depression kein Tabuthema mehr ist.
Ja, ich nehme mir jetzt die restliche Zeit bis Schulanfang um all das zu machen, was ich nicht konnte, als ich noch zur Schule gegangen bin.
Danke für deine lieben Worte :)
Alles Liebe,
Marcia ♥
Ich wünsche dir alles Gute!
AntwortenLöschenDankeschön, Sabine :) ♥
LöschenDas ist ein wirklich berührender Post! Ich finde es nicht schlimm, zuzugeben wenn etwas im Leben schief läuft und wünsche dir ganz viel Mut, einfach weiterzumachen und nach vorne zu blicken..
AntwortenLöschenDankeschön :) Ich versuche wirklich immer nach vorne zu blicken und momentan fällt mir das ziemlich leicht, weil ich etwas habe, auf das ich mich freue (Spanien).
LöschenAlles Liebe,
Marcia ♥
Liebe Marcia,
AntwortenLöschenich habe mich in deinem Post wiedergefunden.
Als ich 18 war war mein Leben auch kaputt. Ich leide seit Jahren an Dystyhmie, einer chronischen Depression.
Es ist ganz wichtig, dass du offen mit deiner Krankheit umgehst, denn das ist wichtig. Wir sind krank und das ist okay so. Menschen, die das nicht verstehen brauchen wir nicht in unserem Leben. Wende dich an die dir wichtig sind. Meine Mama war und ist mein Anker. Freunde aus meiner Schulzeit habe ich keine mehr, da ich mich in der wichtigen Phase abgeschottet habe.
Ich bin jetzt zwanzig, in meinem letzten Ausbildungssemester, habe tolle Freunde, bin ausgezogen und bin vor allem eins - glücklich.
Es wird wirklich besser, auch wenn das schwer zu glauben ist.
Auch ich war kurz davor aufgnommen zu werden, aber mit Hilfe habe ich es zurück auf meinen Weg geschafft.
Ich habe lange Schlafmedikamente nehmen müssen, da ich tagelang nicht schlafen konnte. Meine Antidepressiva (die mir das Leben gerettet haben) konnte ich von 20mg auf 5mg reduzieren.
Dass du die Schule unterbrochen hast, war die einzig richtige Entscheidung. Meine schlimmste Phase war ein paar Monate vor dem Abitur: Douple Depression. Aber ich wusste, dass mich die Prüfungen ablenken und wusste für mich, dass ich ein Wiederholungsjahr nicht gepackt hätte. Mir hat der Abschluss geholfen, dir die Pause. Jeder ist da anders.
Ich lasse jetzt einfahc mal ganz dreist einen Link zu meinem Post vor anderthalb Jahren da: http://sophies-little-book-corner.blogspot.de/2013/11/random-gedanken-uber-meine-dysthymie.html
Wenn du jemanden zum Reden brauchst, bin ich gerne für dich da. Immer.
Alles Liebe und gute Besserung,
Sophie
PS: Der Weg ist lang und wir werden wohl nie ganz gesund sein, aber wir lernen damit zu leben und lernen wieder ganz neu kennen, was es heißt glücklich zu sein.
Sophie, du hast mich mit deinen Worten gerade wirklich zu Tränen gerührt. Ich kann dir gar nicht genug danken, dass du deine Geschichte mit mir teilst und mir damit unglaublich viel Mut machst.
LöschenIch freue mich so, dass du so tolle Freunde gefunden hast, die immer für dich da sind. Ich habe viele Freunde, die mich wirklich verstehen und mir Halt geben, aber ich habe auch eine Freundin, die gar nicht damit klar kommt, dass ich eben nicht immer super gelaunt bin und nicht immer Lust zum Feiern habe.
Ich habe nie Antidepressiva genommen, aber das ist ja bei jedem auch wieder anders. Ich hatte nie das Bedürfnis danach. Allerdings war ich auch kurz davor mir Schlaftabletten verschreiben zu lassen. Aber ich habe es auch ohne geschafft.
Depression ist nicht gleich Depression und jeder geht damit anders um. Ich bewundere dich dafür, dass du dein Abi geschafft hast, aber ich hätte das alles nicht durchgehalten.
Ich lese mir deinen Post mal ganz in Ruhe durch :)
Dankeschön. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Das ist unglaublich lieb von dir!
Alles Liebe,
Marcia ♥
PS: Ich weiß durch meine traurigen Phasen das Leben auch viel mehr zu schätzen und genieße jeden einzelnen glücklichen Moment. Wir sollten diese glücklichen Momente nicht immer als selbstverständlich ansehen.
Liebe Marcia,
Löschenfreut mich, dass ich etwas Gutes (wenn auch nur eine Kleinigkeit) tun konnte.
Es stimmt, jede Krankheit und deren Verlauf ist anders, aber man findet sich selbst dennoch immer ein bisschen wieder in anderen.
Ich finde es wichtig, seine Erfahrungen zu teilen, denn es gibt eben sehr viele Menschen, die es einfach nicht können. Deswegen bin ich so stolz auf dich, dass du es geschafft es. Erst wenn man sich selbst eingestehen kann, dass man krank ist und Hilfe braucht geht es auch bergauf. :)
Ich freue mich für dich, dass du die richtigen Leute um dich herum hast. Ich sage es jetzt einfach mal wie es ist: man sollte es immer einmal versuchen zu erklären und wenn es derjenige nicht versteht, dann sollte man ihn gehen lassen. Es ist wichtig für uns, dass wir keine Menschen in unserem Leben haben, die uns dauerhaft runterziehen. Ich habe so auch schon Freundschaften verloren, aber mir ging es damit immer besser. :)
Das stimmt. Manchen hilft reine Redetherapie. Ich habe mich von meiner Jugendpsychologin nie wirklich verstanden gefühlt und als ich dann 18 war und habe ihc den Sprung zur Psychaterin gemacht, die mir dann auch Medikamente verschrieben hat. Von denen habe ihc zwar unheimlich zugenommen (was mich früher psychisch auch fertig gemacht hätte), aber mir ist das mittlerweile egal. Diese Pillen haben mir vielleicht mein Leben gerettet, da nehme ich ein paar Kilos gerne in Kauf. Ich kann jetzt ganz stolz sagen: ich bin gut so wie ich bin. Der Weg der AKzeptanz dahin war lang.
Wie gesagt, jeder ist anders. Wenn es für mich ein paar Monate früher so akut gewesen wäre, wäre mein Weg vielleicht auch ganz anders verlaufen. Du hast deinen richtigen Weg gefunden und ich glaube an dich, dass du deinen Abschluss jetzt machst. :)
Genau. Ich sehe mittlerweile das Glück in den kleinen Dingen. Jeder Tag ist eine neue Möglichkeit.
ich wünsche dir auch eine schöne Zeit bei deiner Familie. Vielleicht kannst du dann mal abschalten und einfach nur sein.
Alles Liebe
Sophie <3
Liebe Sophie,
Löschenich denke ich werde zu dem Thema auch noch ein Youtubevideo drehen, weil ich mir das alles dann mal von der Seele reden kann und damit dann hoffentlich noch anderen helfen kann.
Ich glaube, dass ich einfach Angst habe, dass die Freundschaft endet, da sie schon ewig lange besteht. Aber man muss wirklich so denken wie du, denn diese Freundschaft gibt mir nichts positives mehr sondern nur negatives. Ich muss da nochmal da noch genau drüber nachdenken, aber ich denke ich werde diese Freundschaft beenden.
Mir hat reine Redetherapie geholfen, weil ich wirklich zwei wundervolle Psychologinnen hatte, die mich verstanden haben und mir aufgezeigt haben, wo der Kern meiner Depression liegt. Ich habe mich wirklich auf jede Sitzung gefreut, weil es mir danach um einiges besser ging.
Meine Mama nimmt auch Antidepressiva und hat dadurch auch zugenommen, aber ich finde auch, dass das ein geringes Übel ist. Immerhin helfen diese Medikamente Menschen und retten, wie du schon gesagt hast manchmal sogar Leben.
Ich hoffe, dass ich diese Akzeptanz auch irgendwann habe, denn ich habe immer noch jeden Tag mit Selbstzweifeln zu kämpfen und habe immer noch das Gefühl nie gut genug zu sein, aber das ist alles schon um einiges besser geworden. Wie du schon gesagt hast: der Weg dahin ist lang.
Dankeschön :) Bei meiner Familie kann ich immer ich selbst sein und ich weiß, dass sie mich bedingungslos lieben. Dort fühle ich mich ganz und bin eigentlich fast jeden Tag glücklich. Ich kann mir keinen besseren Ort der Welt vorstellen als das Haus meiner Großeltern ♥
Alles Liebe,
Marcia ♥
Liebe Marcia,
Löschenwenn das das Richtige für dich ist, dann ist es das auch. :)
Wenn du es machst schicke mir doch irgendwie mal einen Link zu.
Genau. Du sollst ja nichts über den Zaun brechen. Aber schwere Entscheidungen sind manchmal die besten. Ich habe meine beste Freundin damals verloren, als sie magersüchtig geworden ist und ich helfen wollte, und sie aber nicht gesehen hat, dass sie auch krank ist und sich stattdessen eine andere (auch magersüchtige) neue beste Freundin gesucht. Das hat mich viel Kummer gekostet, aber nachdem ich mich irgendwann lösen konnte ging es mir besser.
Das freut mich für dich. Ich wusste schon immer woran es bei mir liegt - der gescheiterten Beziehung zu meinem Vater. Mir ihr zu reden hat mir auch sehr geholfen und sie war auch toll. Aber sie wollte zu sehr die Beziehung zu meinem Vater kitten, was ich nicht konnte und wollte.
Genau. Dann ist es bei dir auch sicher ein bisschen mit erblich. Bei mir auch. Meine Mama war auch schwer depressiv nach der Scheidung von meinem Vater, wo meine Krankheit ja auch langsam anfing.
Selbstzweifel hat jeder, wir Frauen ganz besonders. Manchmal finde ich meine Dehnungsstreifen auch ganz schlimm, meine Nase zu lang und mein Bauch zu wabbelig. Das wichtige ist zu wissen, dass diese Gedanken vorbei gehen und am nächsten Morgen geht alles besser. Dann ist meine große Nase gerade richtig für meine Piercings, Dehnungsstreifen haben dann die meisten Frauen und mein Bauch sieht im richtigen Rock nicht schlimm aus. Da kommst du hin. Das hat bei mir auch lange gedauert. Ziehe dich so an, wie es dich glücklich macht. Mache mit deinem Körper das, was dir gut tut. Mein Selbstwertgefühl wurde unheimlich durch meine Tattoos und Piercings gehoben. :)
Die Meinung meiner Mama ist mir auch ganz wichtig. Was andere denken ist mir mittlerweile egal.Ich habe mich zu lange von den Menschen runterziehen lassen. Irgendwann merkst du das, versprochen.
Das freut mich zu hören. Was du sagst, klingt sehr nach der Beziehung zwischen meiner Mama und mir.
Alles Liebe
Sophie <3
Liebe Sophie,
Löschenich schicke dir dann auf jeden Fall den Link. Vielleicht per private Nachricht bei Facebook? Ich kann sie dir ja auf der Seite deines Blogs schicken.
Das mit der Freundin tut mir sehr leid. Ich habe nämlich schon etwas ähnliches mit einer Freundin durchgemacht. Sie hat sich geritzt und wollte sich keine Hilfe holen. Unsere Freundschaft ist daran gescheitert, dass ich ihr helfen wollte, sie mich aber immer mehr von sich weggestoßen hat. Heute weiß ich noch nicht mal wo sie wohnt oder was aus ihr geworden ist :/
Bei mir liegt es unter anderem an meiner schweren Kindheit (meine Mama hat lange Zeit nicht eingesehen, dass sie manisch depressiv ist und ich kam irgendwann deswegen ins Kinderheim und danach wurde ich wieder zu ihr geschickt, obwohl sie immer wieder ihre Medikamente abgesetzt hat) und wurde auch vererbt, da das in meiner Familie nicht nur meine Mama betrifft.
Es gab Zeiten, in denen ich mich morgens noch nicht mal im Spiegel angucken konnte, weil ich mich so fett und häßlich gefühlt habe, aber das ist inzwischen längst nicht mehr so schlimm. Ich akzeptiere mich und meinen Körper jeden Tag mehr und sehe so wie du das Positive an mir anstatt immer nur in allem das Negative zu sehen.
Dennoch gibt es halt immer wieder Momente, in denen ich mich sehr von der Meinung anderer Menschen beeinflussen lasse und daran muss ich wirklich noch arbeiten.
Alles Liebe,
Marcia ♥
Hallöchen,
Löschenhabe dir mal eine FB Anfrage geschickt. Wenn du das nicht magst, dann gerne als PN über meine Seite. :)
Das tut mir leid. Ich habe das Gefühl, dass hat uns beide mehr mitgenommen als die Person vielleicht selbst. das tut mir leid, aber vielleicht ist es gut so. Ich weiß es, habe mich nach dem Abitur vor einer Weile sogar mal mit ihr zum Kaffee getroffen. Als sie gesehen hat, dass ich gesund bin hat sie geweint. Sie hat sich mir anvertraut, zumindest über die Probleme mit ihrer Familie (Opa gestorben, Eltern getrennt). Da kann man nur hoffen, dass es diesen Menschen irgendwann mal so geht wie uns: erkennen was falsch läuft und danach handeln.
Oh nein, das klingt auch nicht so toll. Mit Medikamenten muss man echt vorsichtig sein. Ich hoffe für euch beide, dass sie jetzt auch wieder auf dem richtigen Weg ist.
Das ist gut. Jeden Tag wird es besser. :)
Kann ich nachvollziehen und ich befürchte auch ich habe immer mal "schwache" Momente wo ich gerne mehr für meine Vater und mich möchte, als ich weiß ist realistisch. Man muss dann einfach stark zu sein und zu sich selbst zu stehen. auch wenn man mal arrogant rüberkommt.
Alles LIebe
Sophie
Ich schreibe dir gerne privat bei Facebook ;)
LöschenIch glaube das war das einzig Richtige in dem Moment. Sie hat mich mit runter gezogen und das konnte ich echt nicht gebrauchen. Wahrscheinlich ging es mir wirklich damit schlechter als ihr selbst. Ich mache ihr deswegen keine Vorwürfe, aber ich hätte mir wirklich gewünscht, dass sie sich einfach Hilfe geholt hätte.
Ja, sie nimmt inzwischen ihre Medikamente und erkennt auch an, dass sie krank ist. Allerdings sitzt der Schmerz immer noch fies und ich kann das einfach nicht vergessen. Ich gebe mir wirklich Mühe mit ihr unbefangen umzugehen, aber manchmal ist das einfach nicht möglich. Es wird aber von Woche zu Woche besser.
Man sollte seine Energie nicht in Dinge oder Menschen stecken, die einen eh nur runterziehen. Das ist schwer, aber ich lerne das auch jeden Tag.
Alles Liebe,
Marcia ♥
Das glaube ich dir gerne. Gebrochene Herzen werden nicht so schnell geklebt. Aber Einsicht ist der erste Weg zur besserung. Ich hoffe irgendwann ist es zwischen deiner Mama und dir wieder gut.
LöschenGenau so und nicht anders.
<3
Ich hoffe es auch.
LöschenLiebe Marcia,
AntwortenLöschenich finde es auch sehr mutig, dass du das mit uns geteilt hast und ich habe vor so etwas immer ganz viel Respekt! Ich glaube, es macht einfach auch anderen Menschen Mut, die ähnliches durchmachen und die Botschaft in deinem Text ist ganz wunderbar. Ich freue mich, dass es für dich wieder bergauf geht und drücke dir weiterhin fest die Daumen. Ganz schlimm, dass es Leute gibt, die andere für so etwas verurteilen. Ich kenne selber jemanden, der ein ähnliches Problem hat und würde niemals mit dem Finger auf die Person zeigen. Sich zu verstellen macht wirklich unglücklich. Bleib so herzlich und lieb wie du bist! :*
Liebe Grüße,
Tanja
Liebe Tanja,
Löschenich danke dir wirklich für deine lieben Worte. Sie bedeuten mir sehr viel.
Ich hoffe, dass ich anderen damit Mut machen kann, dass es nicht schlimm ist Depressionen zu haben, wenn man sich nur Hilfe sucht.
Ja, leider begegne ich solchen Menschen immer wieder. Und meistens sind es Menschen, die selbst genug Probleme haben und sich damit ablenken wollen. Sie haben von Tuten und Blasen keine Ahnung, sind aber der Meinung mich wegen meiner Krankheit verurteilen zu dürfen.
Dankeschön, Tanja :* Das kann ich nur zurück geben! :)
Alles Liebe,
Marcia ♥
Sehr mutige Worte und ein sehr ehrlicher und offener Beitrag! Ich wünsche dir weiterhin gute Freunde, die dir zur Seite stehen und viele sonnige Momente! LG Verena von books-and-cats
AntwortenLöschenDankeschön, Verena :)
LöschenAlles Liebe,
Marcia ♥
Wow, vielen Dank für deinen Mut und deine Offenheit! <3 Ich möchte nicht groß Worte verlieren, aber es ist ganz sicher immer jemand für dich da, wenn es dir weniger gut geht - wende dich dann auch an diese Leute! :) Einerseits geht es dir dadurch besser und die anderen fühlen sich gut, dir helfen zu können. Ich habe auch eine Freundin, die in dieser Lage war und sie in den Sommerferien selbst außerhalb der Besuchstagen in der Psychiatrie besucht, haha. xD Irgendwie war das Haus richtig gut, aber andererseits haben die irgendwie null darauf geachtet, wer hineinspaziert. :D:D:D
AntwortenLöschenJedenfalls schön, dass es für dich bergauf geht! <3
Liebste Grüße
Deniz
Hallo Deniz,
Löschendankeschön :) Ich freue mich echt, dass mein Post so gut bei den meisten angekommen ist. Ich hatte nämlich echt Magenschmerzen, weil ich Angst hatte, dass ich deswegen verurteilt werde.
Ich habe wundervolle Freunde und eine ganz tolle Familie. Und ich weiß, dass immer jemand für mich da ist. Das gibt mir so viel Kraft und ich wüsste echt nicht, wo ich ohne diese Leute wär.
Das ist aber eher untypisch für eine Psychatrie :D
Alles Liebe,
Marcia ♥
Ehrlich gesagt, glaube ich nicht immer alles, wenn im Internet so etwas über Depressionen steht (wir hatten in der Schule mal einen Vorfall, bei dem es wirklich nur um Aufmerksamkeit-erzeugen ging, deswegen), aber ich glaube nicht, dass dieser Post hier dazu gehört. Ich finde es extrem mutig, und obwohl ich immer noch zwischen glauben und nicht-glauben hin und her gerissen bin, wünsche ich dir alles Gute. Ich hoffe, dass dir eine schöne Zukunft bevorsteht und dass du immer nach vorne schauen kannst.
AntwortenLöschenHallo,
Löschenich kenne auch so einen Vorfall, wo eine psychische Krankheit nur als Vorwand genommen wurde, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich finde so was wirklich traurig und irgendwie unfair denjenigen gegenüber, denen es wirklich schlecht geht.
Ich kann also gut verstehen, dass du skeptisch bist. Man weiß eben so gut wie nichts über den Autoren eines Blogs und oft denkt man sich einfach "der/die kann ja viel erzählen, wenn der Tag lang ist".
Ich habe auf jeden Fall meine Geschichte mit euch allen geteilt, damit ihr einen besseren Eindruck von meinem Leben bekommt und, damit ihr mich persönlich einfach besser verstehen könnt.
Danke, das ist sehr lieb :)
Alles Liebe,
Marcia ♥
Liebe Marcia, erstmal hab ich einen riesen Respekt, dass du deine Geschichte hier auf deinem Blog erzählst. Es war sicher nicht einfach für dich sowas zu veröffentlichen. Kennst du eigentlich Tumblr?
AntwortenLöschenLiebe Grüße und alles alles Gute und Liebe für dich
Marie ♥
Dankeschön :) Nein, ich habe tausend Mal hin und her überlegt und hatte wirklich schwitzige Hände, als ich den Post veröffentlicht habe. Ich habe es aber zum Glück überhaupt nicht bereut, weil ich durch diesen Post so viele Leute kennengelernt habe, denen es ähnlich ergeht bzw. ergangen ist.
LöschenJa, ich kenne und liebe Tumblr <3
Alles Liebe,
Marcia ♥